Hier der Link zu dem Artikel im Tagesspiegel am 8.4.2013 zur aktuellen Situation von UCW und Atelierhaus :

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-kultur-ateliers-raus-amtszimmer-rein/8030564.html

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Neuer Vorstand Förderverein UCW e.V. gewählt

Diese Versammlung hatte es in sich!  25 Frauen ( 19 Unternehmerinnen aus dem Haus und 6 externe Mitglieder) waren der Einladung zur Versammlung gefolgt. Neue Mitglieder sind dem Förderverein beigetreten.  Kassen- und Revisionsberichte für die Jahre 2011 und 2012 lagen ordnungsgemäß vor und der Vorstand konnte entlastet werden.
Die Vorstandswahlen standen im Vordergrund der Versammlung. Sowohl der bisher amtierende Vorstand, 1. Vorsitzende Frau Schümer-Strucksberg, 2. Vorsitzende Frau Marrock, Schatzmeisterin Frau Nagel,  als auch drei neue Kandidatinnen, alle Mitglieder und  Unternehmerinnen aus dem UCW, stellten sich zur Wahl. Mit großer Mehrheit haben die Vereinsmitglieder  für einen Wechsel gestimmt.

Der neue Vorstand, 1. Vorsitzende Frau Larissa Böhning, 2. Vorsitzende Frau Judith Brandner, Schatzmeisterin Frau Kathrin Haak, hat die Wahl angenommen.

Angesichts der unsicheren Zukunft des Unternehmerinnenzentrums in diesem Bezirk stellt sich der neue Vorstand des Fördervereins UCW e.V. einer herausfordernden Aufgabe. Eine Zielsetzung lautet daher: Etablieren eines Unternehmerinnenzentrums mit – wie heißt das noch so schön – Nachhaltigkeit!
Sie möchten mit gestalten, fördern oder sich für den Erhalt des UCW engagieren? – werden Sie Mitglied im Verein! Es lohnt sich.

Der zweite Termin für die Zukunftswerkstatt UCW steht fest.

23. Februar 2013 von 10 – 14 Uhr
im Konferenzraum des UCW, Sigmaringer Stra. 1, 10713 Berlin

Ausgehend von den Ergebnissen der letzten Werkstatt werden folgende Themen bearbeitet:

  • konkrete Trägermodelle und die Potentiale, das Genossenschaftsmodell, Durchfürhungsmöglichkeiten
  • Strategien zum weiteren Vorgehen
  •  Neuordnung der Aufgaben, um ein Fundament für die nächsten wichtigen Schritte zu schaffen
  •  für eine Zunkunft des UCW im Bezirk Charlottenburg – Wilmersdorf

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sich mit Ihren Ideen und Gedanken zum Erhalt eines Unternehmerinnenzentrums im Bezirk einbringen. Um Rückmeldung bis zum 08.02.2013 an Email: larissa.boehning@gmx.de wird gebeten.

Vorstandswahlen konnten nicht stattfinden

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren der Bericht des Vorstandes, der Bericht der Schatzmeisterin und die Wahlen des neuen Vorstandes. 7 (8) von insgesamt 41 Mitgliedern waren der Einladung gefolgt. Das Unternehmerinnenzentrum hat 41 Mieterinnen. Darunter sind ca. 12 Mieterinnen im Verein. Die restlichen Vereinsmitglieder sind Ehemalige oder Externe. 2011 und 2012 kam es zu Mitgliedschaftskündigungen; das waren vorwiegend Mieterinnen aus dem Haus. Es gibt Außenstände hinsichtlich der Beiträge.

Die Wahl des Vorstands konnte nicht stattfinden, da der Bericht der Rechnungsprüferin der Schatzmeisterin nicht vorlag. Die Vereinsmitglieder konnten folglich den Vorstand nicht entlasten. Immerhin wurde die Gelegenheit genutzt, um nach möglichen Kandidatinnen zu fragen. Es gab keinerlei Bereitschaft. Die noch amtierende Schatzmeisterin, Frau Nagel, machte sehr deutlich, dass sie vom Amt zurücktreten wird. Die Vorstandsmitglieder Frau Schümer-Strucksberg und Frau Marrock äußerten sich ebenfalls nicht eindeutig, ob sie weiterhin für ein Amt zur Verfügung stünden.

Dem Bericht des Vorstandes konnte entnommen werden, dass auf Bezirksebene das Thema Zukunft UCW ins Stocken geraten ist. Sowohl Förderverein als auch Beirat praktizieren eine abwartende Haltung, da die Zukunft UCW lt. Vorstand u.a. von Entwicklungsplänen der Bibliothek abhängt. Hier steht eine Entscheidung aus. Der Förderverein sieht die Übertragung des Hauses in das Vermögen eines Treuhänders für das Land Berlin (voraussichtlich Treuhänder gGSE) als vorrangiges Zukunftsmodell. Damit entspricht der Verein in seinem Handeln seiner Satzung. Das erklärt, warum das zweite aussichtsreiche Modell in Kooperation mit der Weiberwirtschaft e.G., das von Migliedern und Mieterinnen begrüßt wird,  kaum Berücksichtigung findet. Dabei steht die Weiberwirtschaft e.G. nicht nur für ein Genossenschaftsmodell, sondern könnte ebenfalls die Aufgabe eines Treuhänders wahrnehmen.

Als Mieterin im UCW möchte ich, dass alle Wege beschritten werden, die ein langfristiges Bestehen eines Unternehmerinnenzentrums im Bezirk zum Ziel haben. Aus dem Förderverein UCW bin ich ausgetreten. Ändert sich die Zielsetzung des Vereins, bin ich gerne wieder dabei.

Am  24.11. 2012 ist es soweit: Die Zukunftswerkstatt im UCW nimmt ihre Arbeit auf. Wir laden alle MieterInnen des Hauses Sigmaringerstr. 1 ­ – Unternehmerinnen und Künstler und Künstlerinnen –, die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks, Frau Rabe, den Förderverein des UCW und Vertreterinnen der Weiberwirtschaft e.G. ein.

  • Wann? Samstag, 24.11.2012, 10-14 h
  • Wo? 1. Stock, Raum 103, Seminarraum  Vera Kätsch

Moderiert wird die Werkstatt von Frau Almuth Hartwig-Tied, ehemals Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin und mittlerweile Staatssekretärin im Gesundheitsministerium der Landesregierung Brandenburg.

Themen/Fragen:

  • Wie können wir gemeinsamen  Arbeitsraum für die Zukunft schaffen?
  • Wie kann ein Unternehmerinnenzentrum an diesem Standort aussehen?
  • Wir kann das Nebeneinander von Ateliers und Unternehmerinnenhaus gestaltet werden?
  • Welche Lobby, welche Unterstützer haben wir in Berlin?
  • Was sind sinnvolle nächste Schritte?

Bitte meldet euch/melden Sie sich bis zum 19.11. verbindlich an.

info@unternehmerinnen-in-berlin.de

Wir sorgen für leichte Verpflegung.

Barbara Brecht-Hadraschek
Judith Brandner
Kathrin Haak
Vera Kätsch

 

 

 

 

 

Wir – die Mieterinnen – haben großes Interesse an der Entwicklung einer Vision für das Unternehmerinnenzentrum. Wie kann ein zukünftiges UCW aussehen?

Deshalb planen wir im November einen offenen Workshop, in dem wir gemeinsam unsere Ideen für den nachhaltigen Fortbestand des Hauses sammeln und weiterentwickeln wollen.

Weitere Infos folgen.

Am 24. 9. 2012 hatte der für Immobilien zuständige Bezirksstadtrat und Stellvertretende Bezirksbürgermeister Klaus-Dieter Gröhler die Weiberwirtschaft eG zu einem ersten Austausch eingeladen. Die Geschäftsführerin der Weiberwirtschaft, Dr. Katja von der Bey und die Aufsichtsrätin der Weiberwirtschaft, Lene König, hatten auch zwei Mieterinnen (Judith Brandner, Barbara Brecht-Hadraschek) von uns hinzugebeten. Auch die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks, Christine Rabe, und die Vorsitzende des Fördervereins, Monica Schümer-Strucksberg, waren ebenfalls anwesend. Außerdem einige Mitarbeiter aus dem Bezirk.

Das Gespräch war offen und konstruktiv. Herr Gröhler konnte uns zwar weiterhin keine Zahlen liefern, da der Bezirk dazu nicht berechtigt ist und legte die Gründe dafür plausibel dar. Er ist an einer Lösung sehr interessiert und bot an, das Vorhaben auf Senatsebene weiter zu unterstützen. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Foschung sei der richtige Ansprechpartner für ein wirtschaftspolitisches Projekt wie das Unternehmerinnenzentrum.

Wir freuen uns, dass durch dieses Gespräch Bewegung in die Sache kommt!