In der taz habe ich heute einen Artikel gelesen, der unsere Immobilie ja auch irgendwie betrifft. Denn der Liegenschaftsfonds ist für unsere Immobilie definitiv noch nicht vom Tisch. Alles ist offen. Nichts ist klarer geworden. Im Sommer wird erneut in der BVV entschieden und alles ist möglich. Von „alles bleibt erst einmal so wie es ist und in zwei Jahren gibt es ja wieder einen Haushalt zu entscheiden“ bis zu Treuhandvertrag mit der GSE (dazu haben wir eine Infoveranstaltung am 24.5. um 09h00 im Konferenzsaal bei uns, ich blogge das noch extra) oder Kauf durch Weiberwirtschaft diskutieren wir hier viel. Selbst entscheiden können wir hingegen wenig. Wir können Konzepte und Ideen vorlegen. Was davon umgesetzt wird, ob – wie gesagt – überhaupt etwas jetzt umgesetzt wird, ist zur Zeit noch völlig offen. Was sicher auch daran liegt, dass es noch keine eindeutige Entscheidung zum Erhalt und Verbleib der Bibliothek gibt, die ja auch in unserem Haus ist. Die zentrale Stadtteilbibliothek soll einen Bestandsschutz bis 2018 haben, habe ich mehrfach gehört. Wo das wirklich schwarz auf weiß steht, weiß ich allerdings nicht (für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar). Im Bezirksamt wird wohl gerade an einem Bibliotheksentwicklungsplan für Charlottenburg-Wilmersdorf gearbeitet. Solange der nicht vorliegt, sehe ich nicht so ganz, wie man über unser Haus sinnvoll entscheiden will. Denn 1/4 der Immobilie ist eben Stadtteilbibliothek. Ob sich da ein Investor finden würde? Man wäre ja recht eingeschränkt in den Möglichkeiten der Gestaltung.

Lesenswert auf jeden Fall, wie in Berlin Immobilienpolitik funktioniert:

Im Senat tobt ein Machtkampf: Nach welchen Kriterien sollen landeseigene Grundstücke vergeben werden? Nun macht die Zivilgesellschaft Druck

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Begrüßung durch die Künstler am 6. März 2012, Michaela Habelitz

Liebe Kolleginnen vom ucw,  liebe  Künstlerkollegen, liebe Nachbarn, Freunde

Geschäftspartner des Hauses, sehr geehrte Mitglieder der Bezirkverordnetenversammlung, sehr geehrte Damen und Herren von der Presse, Liebe Frau Rabe, lieber Florian Schöttle, lieber Frau Rüffer von der GSE GmbH, lieber Herr Paul !

Ich begrüße Sie sehr herzlich im Namen der Künstler und Künstlerinnen  des Atelierhauses und freue ich mich, dass Sie heute so zahlreich Ihren Weg in unser Haus gefunden haben.

In Namen unserer  dreißigköpfigen, internationalen Künstlergemeinschaft lade ich Sie herzlich ein, das hochprofessionelle schöpferische Tun während des anschließenden Rundganges am heutigen Tage kennenzulernen. Die Kollegen stehen Ihnen dann gerne individuell Rede und Antwort in ihren Ateliers im dritten und vierten Stock.

Viele von Ihnen hatten sicherlich schon die Gelegenheit wahrgenommen, im Rahmen unserer erfolgreichen „offenen Ateliers“ sich intensiv mit dem künstlerischen Potenzial des Hauses vertraut zu machen. Diese Tage des offenen Ateliers sind inzwischen eine feste Größe im Bezirk, gut 850 Menschen fanden das letzte Mal ihren Weg hierher. Aktivitäten des Atelierhauses werden gefördert vom Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf, zuletzt die Website und der blog des Hauses.

International renomierte Künstlerpersönlichkeiten wie Angelika Middendorf, Tian Tian Wang oder zum Beispiel Kim Ysop beziehen aus diesem Ort in Wilmersdorf. Ihre Kreativität, die zu renommierten, international wahrgenommenen  Ausstellungen führen.

Künstlerpersönlichkeiten wie Michail Schnittmann ,Annette Polzer und Bassirou Sarr tragen ihre schöpferischen Impulse via Kunstvermittlung direkt  vom Atelier in die Stadt in den Bezirk hinein durch Kurse in der Jugendkunstschule Charlottenburg oder an der VHS sowie direkte Kunstvermittlung vor Ort. Kunst ist hier ein eminent wichtiger soziokultureller Standortfaktor auch im Sinne der Arbeit mit Jugendlichen des Bezirkes. Hier seinen ebenfalls Theresa Beitl ,Jürgen Kellig  und Barbara Zirpins erwähnt, die als Mitglieder des VBK-Berlins ebenfalls eine wichtige Kulturnetzwerkarbeit leisten.

Zudem hat zur Professionalisierungstrategie aller Künstler die gut nachbarschaftliche Vernetzung mit dem ucw beigetragen, die Synergien der letzten sechs Jahre sind an keinem anderen Ort so wieder reproduzierbar. Bitte helfen Sie uns, auch weiterhin an diesem Standort so überzeugend zusammen arbeiten zu können !

Hinter jeder Ateliertür verbirgt sich ein eigener Organismus der genuinen Kunstproduktion, ein  individuelles Künstlerleben, dessen komplexe  Koordinaten sich nicht einfach verrücken lassen.

Sehr geehrte Entscheider  in der BVV, stimmen Sie bitte gegen den Verkauf dieses einzigartigen Hauses in den Liegenschaftsfond, denn knapp hundert Existenzen sind bedroht. Mein Künstlerkollege Michail Schnitmann brachte es in unserem blog auf den Punkt: „Ich bin mit meiner Kunst ohne dieses  Haus obdachlos“.

Die meisten Künstlerkollegen des „Ateliersofortprogramms“des Berufsverbandes Bildender Künstler sind wirtschaftlich nicht in der Lage, auch angesichts steigender  Ateliermieten auf dem freien Markt ein angemessenes Alternativ-Atelier anzumieten.

Mit dem Verkauf des Hauses steht somit  unsere künstlerische Existenz auf dem Spiel. Bildhauer, Performer, Maler, Fotographen, Happeningkünstler haben keinen Aktionsraum mehr. Ist dieser Preis nicht zu hoch für eine Stadt, die doch gerade mit ihren kulturellen Pfründen wuchert und somit magnetisch Menschen aus aller Welt in ihren Bann zieht ? Überdies :Sind wir nicht auch schlechte Gastgeber für unsere Künstlerkollegen aus dem Ausland ?Bassirou Sarr, Irina Richkova, Josias Scharf, Giorgi Tchkhaidze, Mi-Ran-Kim,  Pitt Bialoglowicz, Kim Ysob , Tian Tian Wang???

Am 13.05.2012 zeigen wir im vollem Umfang unsere Arbeit im Rahmen des Tages des der Offenen Ateliers gemeinsam mit „Kulturplus e.V.“ Bitte kommen Sie alle wieder und schauen und staunen Sie und kämpfen Sie mit uns, dass sie auch in den nächsten Jahren hierher kommen können.

 

 

Schild: UCW + Ateliers retten

Heute um 16h30 demonstrieren Unternehmerinnen und KünstlerInnen gegen den Verkauf unseres Hauses. Einige der Schilder trocknen seit gestern bei uns im Flur.:-)

Schilder im Flur

Natürlich haben wir noch mehr vorbereitet:-).

Und Bassirou Sarr hat tolle Plakatwände für unser Haus gemacht. Drei Stück stehen bei uns: eines im Café, zwei im Eingangsbereich. Die sind so klasse!

 

Plakat im Café: UCW & Atelierhaus retten!

Morgen, am Montag, den 5. März um 17h00 laden wir Unternehmerinnen und Künstler/innen aus der Sigmaringer Str. 1 Politiker, Presse und Interessierte ein, sich über die Projekte im Haus zu informieren – und mit den betroffenen Mietern über die Auswirkungen eines Verkaufs zu diskutieren. Bis zu 100 Arbeitsplätze wären von einem Verkauf betroffen – die Stadtteilbibliothek nicht mitgerechnet. Zahlreiche ehrenamtliche Projekte und Organisationen wären gefährdet.

Unternehmerinnen und Künstler/innen im Gespräch mit Politik und Presse:

Wann? Montag, 5. März 2012, 17h00 – 18h30

Wo? Sigmaringer Str.1 in Wilmersdorf, im Foyer (mit anschließendem Rundgang durch das Haus und Umtrunk im Konferenzsaal im 4. Stock)

(Am besten kommt man zu uns öffentlich: U 7 Blissestraße oder U 3 Fehrbelliner Platz)

Wir freuen uns über zahlreichen Besuch:-)!

 

Ich möchte hier einige Fakten zusammen tragen, die auch wichtig sind für die Beurteilung der Situation. Das Ganze wird laufend ergänzt, ich habe erst am Donnerstag anfangen können mit der Recherche. Denn wir sind von der Entscheidung komplett überrascht worden. Übrigens: Eine offizielle Information  vom Bezirk selbst haben wir nicht erhalten. Die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirks informierte uns natürlich, die Künstler erfuhren das Ganze von uns bzw. aus der Tageszeitung.

Anzahl der MieterInnen

Ich habe bei unserer Vermieterin, der GSE gGmbH – Gesellschaft für StadtEntwicklung  nachgefragt, wie viel Unternehmerinnen und KünstlerInnen wir zur Zeit im Haus sind.

Antwort: „Wir haben 26 Ateliers mit 28 Künstlern und 60 Büros mit 52 Unternehmerinnen.“

Mieten

Entgegen der Gerüchte sind unsere Mieten nicht subventioniert. Wir zahlen wenig Miete, die aber marktüblich ist, wenn man den baulichen Zustand des Hauses betrachtet.  Mit diesen Mieten wird das Haus in Stand gehalten, denn die Vermieterin GSE ist gemeinnützig und darf keinen Gewinn mit uns machen. Die KünstlerInnen erhalten finanzielle Unterstützung zu ihrer Miete, die allerdings nicht der Bezirk bezahlt, sondern aus Landesmitteln kommt.

Arbeitsplätze

Zahlreiche Mieterinnen im Haus sind auch Arbeitgeberinnen. Die Zahl ist jetzt noch nicht vollständig, weil ich nicht von allen so kurzfristig eine Rückmeldung bekommen habe.

Hier die vorläufige Liste:

5. OG 1 Angestellte

4. OG: 4 Angestellte

2. OG 4 Angestellte, 2 Praktikantinnen

1. OG: 5 Angestellte, 2 Honorarkräfte

Hinzukommt der Hausmeister der GSE.

Einige der Angestellten arbeiten Teilzeit.

(Stand Samstag, 25.2.)

Investitionen der Mieterinnen

Auch hier habe ich noch keinen vollständigen Überblick. Wir haben eine Mieterin, die auch das größte Büro mit 100qm hat, die 30.000 Euro investiert hat. Eine andere Mieterin hat gut 10.000 Euro investiert (z.B. in die technische Austattung eines Computerschulungsraums), eine andere über die Jahre 12.000 Euro. Die meisten anderen, die ich gefragt habe (das waren ca. 8 Antworten bisher), haben ca. 2-3000 Euro investiert.

Dabei sollte man bedenken, dass wir hier alle Einzelunternehmerinnen und Freiberuflerinnen sind. Das mag sich deshalb nicht für alle nach viel anhören. Für die Betroffenen ist es das schon.

 Weitere Investitionen

Aus Lottomitteln wurde vor zwei Jahren unten im Eingangsbereich ein Café komplett neu gebaut und eingerichtet. Diese Lottomittel sind 25 Jahre gebunden. Das Café wird vom Weißen Elefanten betrieben. Ich zitiere mal der einfachheithalber von der Website:

Das Gastronomieprojekt Weisser Elefant bietet durch die Verbindung von professioneller Kompetenz und pädagogischer Arbeit ein breitgefächertes alkoholfreies Gastronomie- und Cateringangebot und schafft damit diverse qualifizierte Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für ehemals Suchtmittelabhängige und -gefährdete Menschen.

Auch hier würden Arbeitsplätze wegfallen! Noch dazu sehr wichtige, wie ich finde.

Das Café ist offen für alle. Vor allem im Sommer bietet es Platz für viele Menschen – und im letzten Jahr hat das UCW mit eigener Kraft den rechten Eingangsbereich zum Sommer- und Biergarten erweitert. Hier ist jetzt eine schöne offene Fläche entstanden, die einlädt zum Kaffee trinken und sich austauschen.

Im Herbst 2011 haben wir zudem aus Mitteln des UCW-Fördervereins den Konferenzraum komplett neu bestuhlt. Kosten muss ich nochmal recherchieren. Es waren aber einige tausend Euro.

Vereine und Initiativen

Bei den Unternehmerinnen ist zu erwähnen, dass wir nicht nur Unternehmerinnen sind, sondern auch einige gemeinnützige Vereine und Organisationen hier arbeiten. Diese sind auf günstige Mieten angewiesen, profitieren aber natürlich auch von der sehr verkehrsgünstigen Lage des Hauses für ihre Netzwerkarbeit. Denn  es gibt im Haus ja nicht nur Büroräume, sondern wir haben eine Turnhalle und einen Konferenzraum, der für Veranstaltungen, Schulungen, Workshops, Feiern angemietet werden kann – übrigens auch von Externen! Das ist sowohl für viele Unternehmerinnen ein besonderer Pluspunkt, aber natürlich auch für die Arbeit der Vereine. Netzwerktreffen können hier einfach sehr gut und einfach organisiert werden.

Innerhalb des Hauses wurden enge Netzwerke geknüpft. So engagieren sich einige unserer Unternehmerinnen auch ehrenamtlich in den verschiedenen Vereinen, die hier ansässig sind. Und diese Vereine arbeiten auf lokaler, landesweiter und bundesweiter Ebene.

Zum Beispiel der Interkulturelle Hospiz-Verein e. V. Dong Heng.   Dong Heng bildet u.a. in unserem Räumen HospizhelferInnen aus. 2009 – 2011 war Dong Heng ein Leuchtturm-Projekt des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Titel „Kultursensible Betreuung Älterer“ und wurde gefördert.

Außerdem der Arbeitskreis Frauengesundheit e. V. (AKF), der Landesfrauenrat Berlin hat hier sein Büro und der BPW Business and Professional Woman e.V.  – das ist ein Internationaler Verband für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen.  Mittlerweile arbeitet hier auch das EQUAL PAY DAY OFFICE,  eine Initiative des BPW in Kooperaation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend (seit Sep. 2011).

Mehrere LSK-Projekte wurden aus dem Haus heraus initiiert. Dazu vielleicht später noch mehr.

Das mal als erste Sammlung. Die Informationen sind nicht komplett. Wir wissen zum Beispiel zur Zeit noch nicht, wie der Wert des Hauses einzuschätzen ist – und wie viel Geld der Bezirk damit verdienen könnte beim Verkauf. Wir recherchieren weiter!

Atelier Michaela Habelitz im Atelierhaus Sigmaringer Str. 1Vor sieben Jahren habe ich mich beim Berufsverband Bildender Künstler (BBK) für ein gefördertes Atelier in Berlin-Wilmersdorf beworben.

Als Bildende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Rauminstallation habe ich hier zahlreiche Projekte realisieren können wie z.B. die Rauminstallation „Traffic Buddha“ in der Verkehrskanzel auf dem Kurfürstendamm , anlässlich des „Festival of Lights“2011, oder auch die Ausstattung  des „Campus-Kongress-Hotel“ mit raumbasierter Kunst. Diese Projekte setzen eine gute Vernetzung und eine gute Kommunikationsstruktur in der Stadt voraus, was auch einen gesicherten Produktionsstandort mit beinhaltet. Die Zusammenarbeit mit Behörden, Gremien, Werkstätten bedarf eines guten Atelierstandortes, der hier in Wilmersdorf gegeben ist. Ich war  in der vergangenen Legislaturperiode Beirat im Kulturbüro „city-west“, was dem Atelierhaus in Gestalt von Förderungen und Kontakten zugute kam.

Das Atelierhaus erweist sich hier  als ideal: Geschäftsparter, Sammler, Kollegen , Nachbarn im „Kiez“ schätzen das Haus ebenso, was die große Resonanz an den „Tagen des offenen Ateliers“ zeigt. Auch die gut nachbarschaftliche Synergie mit dem „ucw“ hat zu einer tragfähigen Professionalisierung geführt.

Zudem bin ich als alleinerziehende Mutter auf die Nähe zur Schule meiner Tochter angewiesen,  ihre schulische Laufbahn auf dem „Evangelischen Gymnasium zum grauen Kloster“ hätte ich sonst nicht so erfolgreich begleiten können. So haben auch Projekttage der Schule schon hier in meinem Atelier statt gefunden , wie oft Kinder zum malen gerne ins Atelier kommen. Auch sie profitieren hier von einem „Malort“, einem Ort nach der Schule und nicht auf der Strasse!

Ich sehe mich zur Zeit außerstande auf dem „freien Markt“ ein Atelier zu suchen, zu finden und zu finanzieren, zudem sind die hier gewachsen Strukturen und Verbindungen auch nicht in einen anderen Stadtraum zu verlagern. Deshalb fordere ich die BVV auf, ihr Verkaufansinnen der Immobilie zu überdenken.

Michaela Habelitz

http://www.michaela-habelitz.de

Diese Woche haben wir erfahren, dass unser Haus in der Sigmaringer Str. 1 in Berlin Wilmersdorf verkauft werden soll. Hier, im Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamtes, haben sich seit 2005 das UCW – Unternehmerinnen-und Gründerinnenzentrum angesiedelt – und seit 2006 das Atelierhaus sigmaringer1art. Tür an Tür arbeiten hier gut 70 internationale Künstler und Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Übersetzerinnen, Architektinnen, Therapeutinnen, Versicherungskauffrauen, Tänzerinnen, Rechtsanwältinnen und viele mehr.  Die fünf Stockwerke des Hauses sind bunt und vielfältig.  Die Unternehmerinnen und KünstlerInnen vernetzen sich, tauschen sich aus, kooperieren im Haus und über das Haus hinaus mit anderen Projekten. Durch zahlreiche Frauennetzwerke, die ebenfalls im Haus beheimatet sind, entstehen Projekte in Berlin und bundesweit. Regelmäßige Veranstaltungen bereichern auch das Kiezleben: Sommerfeste, Lesungen, Workshops, Tanzwochenden, Tag der offenen Ateliers, Unternehmerinnenmesse – auch das Café, dass es seit zwei Jahren im Eingangsbereich gibt, lädt zum miteinander ins Gespräch kommen ein.

Übrigens: Die Unternehmerinnen zahlen ganz normal Miete und werden nicht subventioniert. Die Mieter der Künstler wird teilweise vom BBK Berlin unterstützt. Mit unsere Miete sorgen wir sogar dafür, das Haus in Stand zu halten. Dem Bezirk entstehen keine Kosten durch die beiden Projekte!

Dennoch will der Bezirk die Immobilie versilbern. Wie zahlreiche andere Immobilien soll auch dieses Gebäude vom Liegenschaftsfond verkauft werden. Soweit wir wissen, wäre davon auch die Stadtteilbibliothek betroffen, die sich ebenfalls im Gebäude befindet.

Am 8. März 2012 wird darüber in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf entschieden.

In unserem Blog wollen wir Informationen zusammentragen und zeigen, wie wichtig der Erhalt dieser beiden Projekte ist.