In der taz habe ich heute einen Artikel gelesen, der unsere Immobilie ja auch irgendwie betrifft. Denn der Liegenschaftsfonds ist für unsere Immobilie definitiv noch nicht vom Tisch. Alles ist offen. Nichts ist klarer geworden. Im Sommer wird erneut in der BVV entschieden und alles ist möglich. Von „alles bleibt erst einmal so wie es ist und in zwei Jahren gibt es ja wieder einen Haushalt zu entscheiden“ bis zu Treuhandvertrag mit der GSE (dazu haben wir eine Infoveranstaltung am 24.5. um 09h00 im Konferenzsaal bei uns, ich blogge das noch extra) oder Kauf durch Weiberwirtschaft diskutieren wir hier viel. Selbst entscheiden können wir hingegen wenig. Wir können Konzepte und Ideen vorlegen. Was davon umgesetzt wird, ob – wie gesagt – überhaupt etwas jetzt umgesetzt wird, ist zur Zeit noch völlig offen. Was sicher auch daran liegt, dass es noch keine eindeutige Entscheidung zum Erhalt und Verbleib der Bibliothek gibt, die ja auch in unserem Haus ist. Die zentrale Stadtteilbibliothek soll einen Bestandsschutz bis 2018 haben, habe ich mehrfach gehört. Wo das wirklich schwarz auf weiß steht, weiß ich allerdings nicht (für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar). Im Bezirksamt wird wohl gerade an einem Bibliotheksentwicklungsplan für Charlottenburg-Wilmersdorf gearbeitet. Solange der nicht vorliegt, sehe ich nicht so ganz, wie man über unser Haus sinnvoll entscheiden will. Denn 1/4 der Immobilie ist eben Stadtteilbibliothek. Ob sich da ein Investor finden würde? Man wäre ja recht eingeschränkt in den Möglichkeiten der Gestaltung.

Lesenswert auf jeden Fall, wie in Berlin Immobilienpolitik funktioniert:

Im Senat tobt ein Machtkampf: Nach welchen Kriterien sollen landeseigene Grundstücke vergeben werden? Nun macht die Zivilgesellschaft Druck