Petra Freybote – Steuerberaterin

März 2, 2012

Die derzeitige Situation des beabsichtigten Verkaufes des Bürogebäudes, in dem ich Mieterin bin, habe ich vor 11 Jahren bereits einmal erlebt. Im März 1999 bezog ich meine ersten Büroräume in der Lietzenburger Straße 91. Dieses Bürohaus gehörte dem Bezirk Wilmersdorf. Zum 01.01.2001 wurde das Grundstück dem Liegenschaftsfonds übertragen. Damit begann die Zeit der Unsicherheit, denn laut Mietvertrag betrug die Kündigungsfrist 3 Monate. Erst zum 01.01.2008 konnte das Grundstück verkauft werden und zum 31.12.2009 wurden alle Mieter gekündigt. Ende 2008 beschloss ich, nicht auf die absehbare Kündigung zu warten und bezog im März 2009 Räume im UCW.  Im Gegensatz zur Lietzenburger Str. 91 handelt es sich bei der Sigmaringer Str. 1 nicht um ein beliebiges Bürogebäude, sondern um ein Projekt zur Förderung und Unterstützung der selbständigen Tätigkeit von Frauen.

Ich empfinde es als ungeheuerlich, dass die Arbeit, das Engagement und auch das Herzblut der Initiatorinnen von der Gründung des UCW bis heute, allen voran der Gleichstellungsbeauftragten Frau Rabe, mit der geplanten Übertragung des Gebäudes an den Liegenschaftsfonds und dem damit beabsichtigten Verkauf des Gebäudes vernichtet wird.

Denn wie gesagt: Es geht hier nicht um ein x-beliebiges Bürogebäude, sondern um ein Projekt.

Petra Freybote – Steuerberaterin

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